Unser Roadtrip: San Francisco – Part 2 – Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus

Das mit dem Wetter in San Francisco ist schwierig, denn durch die Lage der Stadt ist es oftmals bewölkt, neblig und kühl. So war es auch an dem Tag an dem wir die Stadt erkundeten.

Wir im Doppeldeckerbus bei der Stadtrundfahrt

Da wir bereits in einigen Städten mit BigBus oder CitySightseeing eine Bustour gemacht hatten und bisher immer sehr begeistert waren und eine der Stationen direkt vor dem Hotel zu finden ist, haben wir uns auch in San Francisco für einen „Hop on / Hop off“ Bustour entschieden.

So eine Bustour ist super, wenn man nahezu unendlich viel Zeit hat und keine bestimmten Ziele verfolgt sondern sich einfach von der Stadtrundfahrt einlullen lassen möchte. Es gibt meistens auch Angebote für 2 Tage, die dann deutlich günstiger sind als 2 einzelne Tage zu buchen. Am günstigsten gibt es die Fahrtickets meistens über’s Internet, wenn ihr euch aber spontan zu einer Fahrt entscheidet, dann fragt auf jeden Fall in eurem Hotel nach, oftmals gibt es da noch einmal spezielle Rabattgutscheine wenn man die Fahrkarten vorab an der Rezeption kauft.

Ein Vorteil ist ganz klar, dass es immer auch Busse im Einsatz gibt, in denen man über Kopfhörer die Informationen zu den vorbei rauschenden Sehenswürdigkeiten in vielen verschieden Sprachen (auch immer auf Deutsch) anhören kann.
Wenn ihr aber einigermaßen gut Englisch versteht würde ich euch auf jeden Fall einen Bus mit einem Live-Sprecher zu wählen. Das Entertainment ist einfach einmalig und ihr bekommt dazu noch ein paar Legenden und lustige Geschichten mit auf den Weg.

San Francisco City Hall – das Rathaus der Stadt

Der große Nachteil ist allerdings, dass der Bus immer einer vorgegebenen Route folgt, die – je nach Stadt – ziemlich lang sein kann und auch nur in einer Richtung befahren wird. Gerade in San Francisco hatten wir damit unsere Schwierigkeiten. Wir mussten aufgrund dessen unsere Tour gut planen und hin und wieder auch unfreiwillig ein gutes Stück zu Fuß zurück legen.
In anderen Städten wie London oder Dublin gibt es mehrere Routen eines Anbieters, zwischen denen man je nach Belieben wechseln kann. Dies macht es dann etwas flexibler. Sobald man allerdings zu einer bestimmten Uhrzeit an einem festgelegten Ziel sein möchte, würde ich die Sightseeing-Busse nicht unbedingt empfehlen. Je nach Verkehrslage (besonders im Berufsverkehr) brauchen diese dann schon ziemlich lange um von A nach B zu gelangen und die Fahrpläne sind nicht wirklich verlässlich.

Ausschnitt des Fahrplans von BigBus

Um aber einfach nur ohne Zeitdruck Eindrücke zu sammeln, sich gemütlich durch die Stadt treiben zu lassen und hie und da einmal auszusteigen um sich die Beine zu vertreten, kann ich die „Hop on / Hop off“ Bustouren wirklich empfehlen.

Leider musste ich im Nachhinein feststellen, dass wohl ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in diesem Fall  für uns besser gewesen wäre. Dieses beinhaltet sowohl alle Buslinien als auch die Cable Cars in der Stadt (die pro Fahrt ! immerhin schon 7 Dollar kostet). Da wir nur einen Tag in dieser riesigen Stadt zur Verfügung hatten, hätten wir uns so wohl einiges an Zeit und unnötigen Stress erspart.

Den ersten Teil des Tages haben wir uns zuerst einmal vom elektronischen Stadtführer im oberen Teil des Doppeldeckerbuses berieseln lassen, haben den Wind und die spärliche Sonne genossen und uns einfach in Ruhe alles angesehen.

Typische viktorianische Häuser im Stadtteil Haight

Es ist wirklich eine sehr große Tour, die man mit dem Bus abfährt. Es geht durch den Finanzdistrikt, China Town, am Hafen mit dem bekannten Pier 39 vorbei, durch den Stadtteil Haight, in dem besonders viele der typischen viktorianischen Häuschen stehen, einmal über die Golden Gate Bridge zu einer Besucherplattform von der aus man auf die Stadt sehen kann und wieder zurück.

Golden Gate Bridge mit Blick auf die Stadt

Die Fahrt über die Brücke im offenen Bus war einfach nur Wahnsinn! Wir hätten nicht gedacht, dass es soooo windig ist. Der Busfahrer hatte uns dabei noch gewarnt, aber das haben wir nicht so ernst genommen. Ein Fehler!
Wir hatten noch Glück, da wir direkt hinter der schützenden Frontscheibe saßen, ansonsten hätte es uns wahrscheinlich aus dem Bus geweht 😛

Blick auf San Francisco von der Besucherplattform auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge

Nach dem windigen und auch ziemlich kalten Ausflug auf die „andere Seite“ haben wir uns ein sonniges Plätzchen in der Stadt gesucht, um eine Kleinigkeit zu essen. Dazu haben wir uns Umami-Burger ausgesucht, aber mehr dazu im nächsten Teil …

Hier unser Video zum ersten Tag unseres Trips:

Weiter zum nächsten Teil:

Unser Roadtrip: San Francisco – Part 3 – Umami Burger, Cable Car, Fishermans Wharf, Pier 39

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