Unser Roadtrip: San Francisco – Part 1 – Der erste Tag

Eine Stadt mit „Aufs“ und „Abs“ lädt zum Schlendern und Genießen ein. Hier der erste Teil unserer Eindrücke.

Blick von der anderen Seite der Golden Gate Bridge auf die Stadt

Nach unserer Ankunft sind wir gegen 21 Uhr bei nebligem Nieselregen gleich noch losgezogen um noch eine Kleinigkeit zum Abendessen zu organisieren. Von unserem Hotel aus liefen wir ca. 20 Minuten zum Ghirardelli Square, in der Hoffnung hier noch einen offenen Supermarkt oder ähnliches zu finden. Es war dunkel, klamm und der Regen nervte, doch zu Essen konnten wir nichts ergattern. Wir waren praktisch allein auf der Straße was unser wohlbefinden auch nicht gerade gesteigert hat.
Wieder zurück im Hotel haben wir uns dann mit Wasser und einem Snickers aus dem Automaten versorgt. Da uns der Apettit ohnehin vergangen war, sollte uns dies bis zum Morgen genügen.

Das kleine Buena Vista Hotel in der Lombard Street liegt nur ein paar Querstraßen der berühmten Serpentinen entfernt. Es ist eher karg ausgestattet und auch schon etwas älter, aber immerhin verfügt es über Stellplätze, die im Übernachtungspreis inbegriffen sind. Da es, wie in den meisten größeren Städten, nicht immer einfach ist einen geeigneten Stellplatz zu ergattern, ist dies auf jeden Fall eine super Option. Obwohl wir nur eine Nacht gebucht hatten, war es auch kein Problem, dass wir den Parkplatz am Abreisetag noch den kompletten Tag belegt haben.

Ausblick von der Dachterrasse des Buena Vista Hotels auf die in der Morgensonne leuchtende Golden Gate Bridge

In der Lobby wurde dazu noch ein kleines Frühstück angeboten, Toast, Marmelade, etwas Obst und ein paar süße Gebäckteile wie Muffins und Croissants. Dazu gab es Kaffee, Tee und Orangensaft. Das Hotel verfügte über ein kleine Aussichtsterrasse im obersten Stockwerk, dazu gehörte auch eine Art Wintergarten. Man konnte sich mit einem Tablett das Frühstück mit nach oben nehmen und dort die herrliche Aussicht auf die Golden Gate Bridge genießen.
Na wenn das mal nicht ein gelungener Auftakt unseres Trips ist!

Da wir durch den Jetlag schon zeitig wach waren und bereits kurz nach Sonnenaufgang mit dem Frühstücken fertig, sind wir erst einmal auf eigene Faust losgezogen und haben die Umgebung erkundet. Zuerst einmal weiter die Lombard Street entlang Richtung Serpentinen.

Man sieht ja oft in Filmen wie hügelig San Francisco ist und wie steil die Straßen gebaut wurden, doch ich dachte nicht, dass sie sooo steil sind. So etwas hatte ich bis dahin noch nicht gesehen.

Nur eine der steilen Straßen innerhalb der Stadt – aus Sicherheitsgründen muss quer zur Straße geparkt werden.

Am Ende dieser wirklich steilen Straße kreuzt man die Strecke der berühmten Cabel Cars. Gleich dahinter fangen die bekannten Serpentinen der Lombard Street an, eine Einbahnstraße entlang malerischer Häuschen, schön aufgehübscht durch große Hortensienbüsche.

Blick von der Lombard Street auf die Stadt

Eigentlich hatten wir vor diese ebenfalls einmal entlang nach unten zu fahren, aber leider hat uns dafür dann die Zeit nicht mehr gereicht.

Die Serpentinenstraße in der Lombard Street

Blickt man auf seinem Spazierweg zwischen den Häusern hindurch eröffnen sich immer wieder atemberaubende Aussichten auf die Stadt und die berühmte Brücke.

Blick zwischen den Häusern hindurch auf die Golden Gate Bridge

In der Bucht von San Francisco liegt die Gefängnis-Insel Alcatraz. In früheren Zeiten als ausbruchssicher galt, heute ist sie ein Museum und kann vollständig besichtigt werden. Dies haben wir allerdings nicht gemacht, da wir die dafür benötige Zeit lieber „on the Road“ verbringen wollten.

Die Gefängnis-Insel Alcratraz direkt vor der Stadt gelegen

Um die Stadt besser erkunden zu können und um nichts an Sehenswürdigkeiten zu verpassen haben wir uns ein BigBus-Ticket gekauft. Wie in den meisten großen Städten gibt es auch in San Francisco Anbieter, dieser Hop on / Hop off – Busse. Es gibt bei diesen Sightseeing-Touren eine vorgegebene Route durch die Stadt mit diversen Haltestellen an denen man wie man möchte aus und wieder zusteigen kann.

Unsere Erlebnisse auf dieser Tour und was man besser hätte besser machen können erzähle ich euch im nächsten Teil!

 

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