Unser Roadtrip: Mit einem Mustang durch Kalifornien

Amerikanische Autos stehen für mich für Freiheit, weites Land, schöne Landschaften… die große Freiheit selbst zu erleben ist schon seit langen mein Traum gewesen, natürlich mit einem Auto wie es amerikanischer nicht sein könnte. So entstand die Idee für unseren Roadtrip – mit einem Mustang durch Kalifornien!

Wir warten gespannt auf das Boarding…

Vor einigen Jahren habe ich im Discovery Channel einmal eine Dokumentationsreihe gesehen. Ich glaube sie hieß sogar „Roadtrip USA“. In dieser Kurzserie wurden verschiedene Roadtrips innerhalb der USA vorgestellt, welche Routen man nehmen sollte, was es zu sehen gibt, wo man übernachten kann, solche Dinge eben. In einer Folge wurde ein Trip von San Francsico nach LA vorgestellt, den Highway #1 entlang. Von da an war ich infiziert! Ich wollte das auch unbedingt erleben.

Aber wie mache ich es, dass auch mein Mann von dieser Idee begeistert ist? Er ist ja jetzt nicht so der Typ für Natur und schöne Landschaften, auch an Autos hat er nur mittelmäßiges Interesse… es hat einige Zeit gebraucht, aber letztendlich konnte ich ihn auch für diesen Trip begeistern und die Aussicht am Ende in Anaheim noch das Disneyland zu besuchen, hat ebenfalls etwas geholfen 😉 .

Es gab viel zu überlegen, vieles zu planen. Wie lange sollte der Trip dauern? Wie viele Zwischenstops würden wir brauchen und wo? Wie machen wir das mit dem Gepäck? Ein Cabrio hat ja keinen übermäßig großen Kofferraum…

So war ich während des Fluges eingepackt.

Zum Glück liebt es mein Mann zu suchen und zu planen. Ich habe keine Ahnung wie viele Stunden er im Internet verbracht hat um sinnvolle Zwischenziele und die Hotels rauszusuchen, aber er hat das ganz wunderbar gemacht. Gerne hätte ich mich selbst etwas mehr eingebracht, aber dazu fehlte mir weitest gehend die Zeit. So beschränkte sich meine Tätigkeit im großen und ganzen darauf, mir die Vorschäge anzuhören und zu entscheiden, welches die beste Wahl ist.

Und so zogen wir Mitte Oktober vom Flughafen München aus in die weite Welt! …mit einem Koffer und einem Handgepäcksköfferchen (für 2 Personen!). Ein paar T-Shirts, Jeans, Sneaker, meiner neuen Softshell Jacke und meinem warmen, weichen Slytherin-Schal (der von meinem Mann müde belächelt wurde, schließlich ging es ja nach Kalifornien!)

12 Stunden Flug lagen vor uns und schnell stellte sich heraus, es würde ein unangenehmer Flug werden, denn es war A*kalt! Wir saßen fast ganz hinten im Flugzeug und es zog wie Hechtsuppe, eiskalt aus der Lüftungsanlage, genau auf unsere Plätze. Auch die Bitte an die Flugbegleigter, es etwas wärmer zu drehen, änderte nichts an der Tatsache, dass ich (und übrigens auch alle anderen um mich herum) eingemummt in meiner Softschelljacke mit dem Schal (oh Mann, war ich froh um diesen Schal!) tief ins Gesicht gezogen, 12 Stunden lang in der Kälte gesessen habe. Da der Flieger voll war, schied die Möglichkeit auf einen anderen Sitzplatz leider aus.

 

Hier unser Video zum Flug:

 

Endlich in San Francisco angekommen, war ich dann doch etwas aufgeregt, würde denn auch wirklich ein Mustang dort auf mich warten? Was wenn es nicht so ist? Ist dann mein Traum nicht mehr ganz so zauberhaft?
Gespannt suchte ich nach den Wegweisern zu den „Convertables“, also den Cabrios. Nur noch um diese Ecke des Parkhauses… und… yippie!!!! Ein breites Grinsen breitete sich in meinem Gesicht aus. 3 frisch gewaschene Mustangs standen brav aufgereiht nebeneinander und warteteten auf mich! Wir entschieden uns für ein graues Modell.
Doch schon hatten wir die nächste Herausforderung vor uns, wie bekommen wir unsere Koffer unter? Irgendwie hatten wir dann doch erwartet, dass der Kofferraum wenigsten groß genug für Koffer und Handgepäck ist. OK, keine Chance… wir stellten den kleinen Handgepäckskoffer auf den Rücksitz und los gings, auf nach San Francisco zum ersten Hotel.

Und hier unser Video vom Abholen des Mietwagens und der Ankunft im Hotel:

Hier geht’s weiter mit dem nächsten Teil: San Francisco – Part 1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.