Unser Roadtrip: 17 Mile Drive und Big Sur – Der schönste Streckenabschnitt

Anfang

An diesem Morgen sind wir früh aufgebrochen, denn wir hatten an diesem Tag unsere längste und – wie ich später feststellen sollte – auch anstrengendste Route vor uns.

Der 17 Mile Drive

Der erste Teil führte uns zum 17 Mile Drive. Diese Küstenstraße ist in jedem Fall ein Highlight für Touristen und führt einmal um die komplette Halbinsel von Monterey herum. Sie umschließt die Pebble-Beach-Community, was bedeutet, dass es sich also streng genommen um eine Privatstraße handelt, die durch die Community führt. Um hier als Fremder mit dem Auto durchfahren zu dürfen, muss man eine Gebühr von ca. 10 US-Dollar bezahlen. Die einmaligen Aussichten und Naturdenkmäler sind aber aus meiner Sicht jeden Cent wert.

Aussichtspunkt am 17 Mile Drive

Der Blick von der Straße auf die Steilküste und das Meer ist größten Teils unverbaut, sodass man sowohl beim Fahren als auch an den unzähligen Aussichtspunkten eine fantastische Sicht hat. Richtung Landesinneren kann man hier und da einen Blick auf die opulenten Anwesen der Reichen und Schönen erhaschen und davon träumen einmal selbst ein solches Haus zu besitzen.

Nach Bezahlung der Gebühr erhält man auch eine kleine Straßenkarte des Gebiets, in der die verschiedenen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke verzeichnet sind. Die bekannteste Attraktion, und damit Pflichtprogramm, ist die „Lonely Cypress“ – die einsame Zypresse. Sie steht seit angeblich bereits 250 Jahren auf dem Felsen vor der Küste und trotzt tapfer den pazifischen Stürmen. Aber es gibt auch noch viele andere Punkte an denen es sich lohnt auszusteigen und ein paar Minuten dort zu verweilen. Am Besten man fährt einfach darauf los und hält wo es einem gefällt.

The Lonely Cypress am 17 Mile Drive

Bei mir war es so, dass ich am Anfang des Tages total aufgeregt war und fast an jeder Parkmöglichkeit anhalten wollte (und teilweise auch habe). Dies legte sich im Laufe des Vormittags, denn langsam wurde ich des Anhaltens müde, ich hatte Hunger, da unser Motel kein Frühstück angeboten hatte, und damit wurde ich auch leicht knatschig. Zum Glück hatte ich noch einen verpackten Schokoladenmuffin, den ich vom Frühstück im Motel in San Mateo in der Tasche hatte. Diesen genoss ich bei einer wundervollen Aussicht und schon waren die nächsten Stunden gerettet.

Dennoch entschlossen wir uns gegen Mittag den 17 Mile Drive zu verlassen und weiter Richtung Big Sur National Park zu fahren. Aber, bevor dies möglich war mussten wir noch einmal nach Monterey zurück um uns im Walmart noch mit ein paar zusätzlichen Speicherkarten auszurüsten, an zusätzliche Snacks hatten wir natürlich nicht gedacht…

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