Kuchenkonfekt oder Cake-Pops mal anders…

Ich liebe Cake-Pops, aber ich finde es ehrlich gesagt eine ziemliche Verschwendung, für jeden der kleinen Leckerbissen einen Lollistiel verbrauchen zu müssen. Die kleinen Gebäck-Lollies sind bei einem Buffet oder einer Kuchentafel zwar nette Hingucker, aber ich zeige euch heute, dass es auch andere Formen (ohne Stiel) gibt, die ganz schön was her machen und euch garantiert einige „WOW“s und „OH“s einbringen.

Perfekt für den Muttertag als herzliche Überraschung

Um das Konfekt in Form zu bringen habe ich dieses Mal auf meine Plätzchenformen zurück gegriffen – damit diese auch Mal außerhalb der Plätzchensaison benutzt werden. 😉

Sie können sich überall blicken lassen – Cake-Pops mal anders verpackt

Ich habe mich hier für kleine Herzen entschieden, aber ihr könnt, je nach Thema oder Jahreszeit Sterne, Tannenbäume, Kürbisse, Blätter oder was ihr sonst so zuhause findet verwenden.

Nur zwei Bissen, aber dennoch voller Geschmack

Die Grundmasse wird hierzu (wie ein Plätzchenteig) ausgerollt und für eine halbe Stunde tiefgefroren. Anschließend lassen sich die Herzen ganz leicht ausstechen. Nach einer weiteren Runde im Tiefkühlfach können sie in Schokolade oder eine Fettglasur getaucht und nach Belieben verziert werden.

Zum Anbeissen schön – Konfektherzen für die Liebsten

Für mein Kuchenkonfekt verwende ich im Grunde die gleiche Masse wie bei regulären Cake-Pops. Ihr braucht dazu einen fertigen Kuchenboden (hell oder dunkel), Tränke in Form von Saft oder Likör, eine Frischkäse- oder Buttercreme und Fettglasur oder Kuvertüre zum Überziehen. Geschmacklich könnt ihr euch hier so richtig austoben und die Füllung so gestalten, wie sie euch am Besten schmeckt.
Super sind z.B. auch ein paar Schokoladenstückchen, Nüsse oder Mandeln oder Krokant, die geben dem Konfekt noch etwas zusätzlichen Crunch.

 

 

Außen knackig, innen soft – mein Kuchenkonfekt als süße Versuchung

 

Kuchenkonfekt in Herzform
 
Zubereitungszeit
Kochzeit
Gesamt
 
Autor:
Rezept-Typ: Kuchen
Küche: USA
Portionen: 60 mins
Zutaten
  • ca. 800 g Kuchenboden (1 ganzer Kuchen – am besten ein etwas festerer Rührkuchen)
  • 200 - 250 ml Likör (z.B. Eierlikör)
  • 200 g zimmerwarmen Frischkäse
  • 200 g zimmerwarme Butter
  • 100 g Puderzucker (gesiebt)
  • 100 g gehackte Haselnüsse (angeröstet, abgekühlt)
  • Candymelts in Weiß (ca. 500 g) und Rot (ca. 50g)
  • Evtl. Palmin oder Kokosöl zum Verdünnen
Außerdem:
  • 4 Blätter Backpapier
  • Plätchenform (Herz ca. 5 cm Durchmesser)
  • Kleinen Spritzbeutel
Zubereitung
  1. Den Kuchenboden in kleinere Stücke brechen oder schneiden und in eine große Schüssel geben. Mit dem Likör tränken und etwa 30 Minuten durchziehen lassen.
  2. Die Butter in einer zweiten Schüssel cremig rühren (ca. 5 Minuten, Rührgerät), danach löffelweise den Puderzucker unterrühren.
  3. Nun den Frischkäse hinzufügen und langsam mit einem Handschneebesen einrühren.
  4. Die Frischkäsecreme über den getränkten Kuchen verteilen, die gehackten hinzufügen und mit den Händen alles richtig vermengen. Es entsteht dadurch eine formbare, weiche Masse.
  5. Die Masse für ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen. So wird sie etwas fester und lässt sich besser formen.
  6. Nun die Masse in zwei Portionen teilen und jede Portion zwischen zwei Blättern Backpapier etwa 1 cm dick ausrollen. Die beiden Platten für mind. 30 Minuten im Gefrierfach durchkühlen lassen.
  7. Anschließend können die Herzen mit einer Plätzchenform ausgestochen werden. Diese dann noch einmal für mind. 30 Minuten im Gefrierfach kühlen lassen.
  8. Die weißen Candymelts in einer Tasse oder kleinen Schüssel vorsichtig in der Mikrowelle (in 30 Sekunden Intervallen) schmelzen lassen. Dazwischen immer wieder umrühren, damit sich alles gleichmäßig erwärmt. – Je nach Farbe sind die Glasuren unterschiedlich dick. Deshalb gebe ich immer etwas Palmfett (Palmin) oder Kokosöl mit in die Candymelts bis ich eine schön fließende Glasur erhalten habe. Sie sollte dickflüssig sein, nicht zu zäh aber vor allem auch nicht zu flüssig, da die Glasur ansonsten später zu sehr tropft und zu dünn wird.
  9. Hat die Glasur die optimale Konsistenz, können die Herzen (eines nach dem anderen) hineingetaucht werden. Etwas abtropfen lassen – die Glasur zieht dank der eiskalten Masse ziemlich schnell an. Anschließend zum trocknen auf ein Backpapier setzen.
  10. Wenn die Glasur vollständig fest geworden ist, können die Herzen mit einer zweiten Farbe, ich habe hier ein schönes Rot gewählt, noch verziert werden. Dazu habe ich die flüssigen Candy-Melts in einen kleinen Spritzbeutel gefüllt und die Tülle ganz knapp angeschnitten, damit ein sehr kleines Loch entsteht. Nun mit etwas Schwung aus dem Handgelenk und kontrolliertem Druck die Tülle in leichten „Zick-Zack“-Bewegungen über die einzelnen Herzen „wedeln“.
  11. Bis zum Verzehr sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden, damit die Glasur schön fest und knackig bleibt, außerdem schmeck die Masse gekühlt einfach himmlisch.
  12. So aufbewahrt bleibt das Kuchenkonfekt ca. 4 Tage frisch.

 

 

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